"Raheb ist kein Friedensstifter" Preisverleihung an palästinensischen Theologen heftig umstritten - Pressemitteilung der DIG
Berlin. Die geplante Verleihung des deutschen Medienpreises an den Bethlehemer Pastor Mitri Raheb ist in weiten Teilen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft auf Ablehnung und heftige Kritik gestoßen.
Berlin. Die geplante Verleihung des deutschen Medienpreises an den BethlehemerPastor Mitri Raheb ist in weiten Teilen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft aufAblehnung und heftige Kritik gestoßen.Wie der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe, erklärte, formieresich in weiten Teilen der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland und auch in den Reihen derFreundschaftsgesellschaften erheblicher Widerspruch gegen die für Ende Februar geplanteVerleihung des "Deutschen Medienpreises" an den Theologen Raheb.Insbesondere die Tatsache, dass Raheb ganz wesentlich verantwortlich sei für dassogenannte Kairos-Papier, werfe die Frage auf, weshalb für den Medienpreis keinegeeignetere Persönlichkeit gefunden werden konnte, betonte DIG-Präsident Robbe. Dempalästinensischen Pastor würden Rassismus und Hetze sowie eine Verdrehungtheologischer Lehre vorgeworfen. Gegen Raheb würden immer mehr Vorwürfe laut, die esdem Altpräsidenten Professor Herzog sehr schwer machten dürften, seine Beteiligung an derPreisverleihung für jedermann plausibel zu machen. Auch wenn es guter Brauch sei, sichnicht in die Angelegenheiten von Organisationen einzumischen, die einen derartigen Preisvergeben wollten, so sei es die Pflicht der Israel-Freunde, auch auf die bestehendenSchattenseiten der diesjährigen Preisvergabe in aller Deutlichkeit hinzuweisen.
15.2.2012

