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„Nicht ganz koscher – Vaterjuden in Deutschland“

Buchpräsentation mit Ruth Zeifert und Gespräch mit den Rabbinern Dr. Tom Kučera und Steven E. Langnas (angefragt)
Wann 26.10.2017
von 19:00 bis 21:00
Wo Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18
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Jüdisch ist, wer Kind einer jüdischen Mutter ist. Das Religionsgesetz, die Halacha, ist da eindeutig. Es kommt allein auf die Mutter an. Herkunft und Glauben des Vaters sind für den Status irrelevant. In den Jüdischen Gemeinden sind sie nicht registriert. Der Status aber steht oft im Widerspruch zum Selbstbild und zur Fremdwahrnehmung.

Ruth Zeifert hat dieses Phänomen in ihrer Dissertation (erschienen bei Hentrich & Hentrich, Berlin) untersucht und Gespräche mit so genannten  »Vaterjuden« geführt. Wie sieht ihre Lebenswirklichkeit »zwischen den Stühlen« aus?

Rabbiner Dr. Tom Kučera amtiert seit Oktober 2006 als Gemeinderabbiner der »Liberalen jüdischen Gemeinde Beth Shalom« in München.

Rabbiner Steven E. Langnas ist zuständig für die seelsorgerische Betreuung und Haschgacha im Saul-Eisenberg-Seniorenheim sowie als Dozent für Jüdische Studien tätig.

Ruth Zeifert © z.V.g

Ruth Zeifert, geboren 1972, wuchs in Frankfurt am Main auf.  2016 Promotion zu »Vaterjuden in Deutschland« (Hentrich & Hentrich Verlag). Sie war ehrenamtlich tätig als zweite Vorsitzende der DIG München, arbeitete am Sigmund-Freud-Institut, Frankfurt, u.a. in Projekten zur Erforschung der Spätfolgen der Schoah.

Eintritt: 7,– Euro. Schüler, Studenten und München-Pass-Inhaber frei.

Anmeldung erbeten unter (089) 202400-491 oder per E-Mail: karten@ikg-m.de

Veranstalter: Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München & Oberbayern

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