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Premiere im Residenztheater: Persona von Ingmar Bergman

Ingmar Bergmans Film von 1961 über eine Schauspielerin, die plötzlich auf der Bühne verstummt, und die Krankenschwester, die ihr wieder in ein normales Leben zurückhelfen möchte und sich bei dem Versuch fast selbst verliert, ist ein intensives Kammerspiel für zwei großartige Schauspielerinnen. In der Koproduktion zwischen Residenztheater und dem Habima Theater Tel Aviv werden Juliane Köhler und die israelische Schauspielerin Evgenia Dodina in beiden Theatern spielen und dabei je nach Landessprache die Rollen tauschen. So wird das Thema von „Persona“, die Möglichkeiten und Grenzen der Verständigung durch Sprache, zum Mittelpunkt der Aufführungen in München und Tel Aviv.
Wann 21.07.2012
von 20:00 bis 21:15
Wo Residenztheater, Max-Joseph-Platz
Termin übernehmen vCal
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Die Schauspielerin Elisabet Vogler ist während einer „Elektra“-Vorstellung plötzlich verstummt. Sie hat seit drei Monaten nicht gesprochen und wird der Pflege einer Krankenschwester anvertraut. Zwischen den beiden Frauen, der schweigenden und der sprechenden, entwickelt sich eine intensive Beziehung bis an die Grenzen der absoluten Identifikation, der Identitätsauflösung. Da Elisabet als körperlich und geistig gesund gilt, muss ihr Verstummen als ein willentlicher Akt, als Widerstandshandlung verstanden werden.
Das Problem von Sprache als Mittel der Verständigung steht im Zentrum des Films „Persona“ von Ingmar Bergman aus dem Jahr 1966. Die Koproduktion mit dem Habima Theater wird in beiden Städten gezeigt: In den Vorstellungen in Tel Aviv spielt Juliane Köhler die Rolle der Elisabet, in München die russisch-israelische Schauspielerin Evgenia Dodina.

weitere Vorstellungen: 22., 24. und 25. Juli

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