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Mod Helmy: Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete

Lesung und Diskussion mit Igal Avidan
Wann 22.03.2018
von 19:00 bis 21:30
Wo BayernForum der FES, Herzog-Wilhelm-Str. 1, 80331 München
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Die meisten Menschen in Nazi-Deutschland reagierten gleichgültig auf die Judenverfolgung, viele nahmen aktiv daran teil. Unter denjenigen, die Juden retteten und die Yad Vashem als "Gerechte unter den Völkern" ehrt, ist der ägyptische Arzt Mod (Mohamed) Helmy, der in Berlin lebte und praktizierte. Er wurde von den Nationalsozialisten als »Nichtarier« diskriminiert und inhaftiert. Trotzdem half er jahrelang einer jüdischen Familie, sich vor der Gestapo zu verstecken. Mitten in Berlin gelang es ihm sogar mithilfe von Hitlers Intimfreund, dem Mufti von Jerusalem, eine Jüdin als Muslima in Sicherheit zu bringen.
Igal Avidan fand Helmys ehemalige Patienten, besuchte seine Verstecke und zeichnet seine einzigartige Geschichte nach.

Mit:
Igal Avidan, Autor, Journalist und Politikwissenschaftler, Berichterstatter für israelische und deutsche Medien aus Berlin

In Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V., Arbeitsgemeinschaft München

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