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Fußball und Fankultur in Israel

Ein sportlicher Abend mit Alex Feuerherdt.
Wann 09.01.2014
von 19:00 bis 21:00
Wo Jüdisches Museum München, St.-Jakobs-Platz 16
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Als im Juni 2013 die U21-Fußball-Europameisterschaft in Israel ausgetragen wurde, war dies der größte sportpolitische Erfolg der Israel Football Association (IFA) überhaupt. Denn nach der Gründung des Verbandes 1948 war die Nationalmannschaft des Landes aufgrund von Boykotten durch arabische Staaten jahrzehntelang zu einer regelrechten Odyssee gezwungen; ihre Qualifikationsspiele musste sie teilweise sogar in Ozeanien austragen. Erst Anfang der 1990er Jahre wurde die IFA – und mit ihr die israelischen Vereine – endlich als Vollmitglied in den europäischen Fußballverband UEFA aufgenommen.

Dennoch gab und gib es im Rahmen von Spielen israelischer Mannschaften massive Störungen, sei es in Form von Boykottforderungen und Demonstrationen „pro-palästinensischer“ Aktivisten, sei es in Form von gewalttätigen antisemitischen Ausschreitungen.

Alex Feuerherdt, freier Publizist aus Köln, analysiert die Geschichte und Gegenwart des israelischen Fußballs. Er wirft dabei einen Blick auf die nicht unerheblichen politischen Auseinandersetzungen innerhalb der israelischen Klubs und deren Fanszenen und skizziert die Ausrichtungen von Ultra-Gruppierungen und Fankurven.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Innere Widersprüche – Plurale Gesellschaft: Israels Umgang mit gesellschaftlichen Konflikten".

Mit freundlicher Unterstützung der DIG, Bundesvorstand.

Eintritt: 6 €, ermäßigt 3 €

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