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Die DIG-München präsentiert: „Jerusalem aus Gold“ - Die heilige Stadt als Sehnsuchtsort der jüdischen Kunst

Ein multimedialer Rundgang durch die Kunstgeschichte auf den Spuren eines Traumes mit Dr. Naomi Feuchtwanger-Sarig.
Wann 06.05.2011
von 19:30 bis 21:30
Wo Augustinum Hadern, Stiftsbogen 74
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Nach jüdischer Tradition liegt Jerusalem im Zentrum der Welt. Zwar war die Stadt lange Zeit nur das Objekt von Sehnsüchten. Doch das Verlangen, ihren majestätischen Glanz wieder herzustellen, blieb lebendig. Die Vertreibung aus dem Heiligen Land hinderte die Juden der Diaspora daran, ihren Traum von der Rückkehr nach Zion zu verwirklichen. Dieser konnte nur in Gebeten, Poesie und bildender Kunst gelebt werden. Das spiritualisierte Bild von Jerusalem wurde zum Symbol für Vergangenheit und Zukunft, ohne die Gegenwart zu berühren. Es steht für die Erinnerung an die Heiligkeit des Tempels, für politische Unabhängigkeit und für die Hoffnung auf Erlösung. In den Augen der Künstler und ihres Publikums hatte Jerusalem Jahrhunderte lang seine reale Existenz so gut wie verloren, dafür aber eine Aura angenommen, die den jüdischen Geist in seiner Gesamtheit umfasst.
Die Referentin, Frau Dr. Naomi Feuchtwanger-Sarig, ist Judaistin, Kunstwissenschaftlerin und lehrt als Dozentin für jüdische Kunst an der Universität Tel Aviv. Dort leitet sie zudem die Abteilung jüdische Kunst und Kultur am Goldstein-Goren Diaspora Research Center.

Den Abend begleitet Vadim Makhovskiy musikalisch auf seiner Geige.

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende für die Wiederaufforstung (durch den JNF-KKL e.V.) nach den verheerenden Waldbränden in Nordisrael im letzten Jahr wird gebeten.
Diese Veranstaltung wird durch die freundliche Unterstützung des Bezirksausschusses Hadern ermöglicht.

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