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Der jüdische Mai ’68: Pierre Goldman, Daniel Cohn-Bendit und André Glucksmann im Nachkriegsfrankreich

Buchvorstellung anlässlich des Erscheinens der 2. Auflage mit dem Autor Dr. Sebastian Voigt.
Wann 26.01.2017
von 20:00 bis 22:00
Wo Historicum, Hörsaal 001, Schellingstr. 12
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Dr. Sebastian VoigtJüdische Aktivisten spielten im Pariser Mai 1968 eine wichtige Rolle: Daniel Cohn-Bendit, der als Person das Ereignis symbolisiert, Pierre Goldman, der bis zu seiner Ermordung 1979 die Ikone der radikalen Linken war, und André Glucksmann, der Mitte der 1970er Jahre die antitotalitäre Denkrichtung der »Neuen Philosophen« mitbegründete. Sebastian Voigt rückt die drei Protagonisten in dem Buch in einen gedächtnisgeschichtlichen Zusammenhang. Ein Blick zurück auf die Elterngeneration führt in die Lebenswelten der als Immigranten und Flüchtlinge aus Deutschland, Polen und dem Habsburgerreich kommenden Juden. Kommunismus, Zionismus und antifaschistisches Engagement bilden die Folie, vor der die Ereignisse des Mai '68 in neuem Licht erscheinen.
 
Dr. Sebastian Voigt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte, München, Fellow am Institut für Soziale Bewegungen, Bochum, und Lehrbeauftrager an der Ruhr-Universität Bochum.

Der Eintritt ist frei

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