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Antisemitismus in Deutschland – Kontinuitäten, Brüche und Vergleichsperspektiven vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart

Tagung der Akademie für Politische Bildung Tutzing in Zusammenarbeit mit der Universität der Bundeswehr München.
Wann 24.05.2013 um 14:00 bis
25.05.2013 um 18:00
Wo Tutzing
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Der vom Deutschen Bundestag beauftragte unabhängige Expertenkreis Antisemitismus kam in seinem Bericht vom November 2011 zu der Schlussfolge- rung, dass etwa 20 Prozent der Deutschen als latente Antisemiten anzusprechen seien. Diese Zahl erscheint besonders alarmierend, wenn man sich vor Augen hält, dass damit der in Deutschland lange Zeit als Gefahrenherd unterschätzte Rechtsextremismus ein erhebliches Anschlusspotenzial für eines seiner „klassischen“ ideologischen Themen besitzt.

Bei der Tagung wird das aktuelle Problem des Antisemitismus in Deutschland sowohl in einen histori- schen als auch in einen vergleichenden Kontext gestellt. Gibt es so etwas wie einen „Sonderweg“ der Judenfeindschaft in Deutschland, der dafür verantwortlich zu machen ist, dass auch sechzig Jahre nach der Ermordung der europäischen Juden durch das NS-Regime Ressentiments gegenüber Juden eine erschreckend weite Verbreitung finden? Kommt mit der Zuwanderung aus islamischen Ländern, aber auch aus Osteuropa ein zusätzliches antisemitisches Potenzial auf uns zu, das wir in seiner Bedeutung noch nicht hinlänglich erfasst haben?

Über dieses Problem diskutieren Historiker, Sozial- und Politikwissenschaftler.
Wir laden Sie ganz herzlich zu dieser Tagung nach Tutzing ein.



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