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14.12.2013

Europäische Janusz Korczak Akademie schließt sich dem Protest gegen die Nakba-Ausstellung an

EJKA ruft dazu auf, die Schulleitung, den Elternbeirat sowie die Schülermitverwaltung der MOS in Briefen und Emails von ihrem Vorhaben abzubringen und mit Nachdruck darauf aufmerksam zu machen, dass die Indoktrination der "Nakba-Ausstellung" ein Risiko für das friedliche Miteinander auch in München ist.

Europäische Janusz Korczak Akademie schließt sich dem Protest gegen die Nakba-Ausstellung an

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Europäische Janusz Korczak Akademie,

EJKA schließt sich dem Protest mehrerer Münchner Gruppierungen an, die sich klar und deutlich gegen die ab dem 15. Dezember geplante Ausstellung "Die Nakba - Flucht und Vertreibung der Palästinenser" an der Montessori-Fachoberschule (MOS) gewandt haben. Die Einseitigkeit und Geschichtsklitterung der Ausstellung wurde bereits in der Vergangenheit an mehreren Stellen heftig kritisiert.

Während wir die Auseinandersetzung mit dem Nahost-Konflikt im Speziellen und die Auseinandersetzung mit politischen Themen generell auch in Schulen begrüßen, ist es für uns als pädagogische Institution völlig unverständlich, wie eine Schule, die das freie Denken und den offenen Dialog zum Ziel hat, sich eine solch einseitige und propagandistische Ausstellung ins Haus holen kann.

EJKA ruft dazu auf, die Schulleitung, den Elternbeirat sowie die Schülermitverwaltung der MOS in Briefen und Emails von ihrem vorhaben abzubringen und mit Nachdruck darauf aufmerksam zu machen, dass die Indoktrination der "Nakba-Ausstellung" ein Risiko für das friedliche Miteinander auch in München ist. Statt sich auf den historischen Holzweg zu begeben, sollten alle Verantwortlichen der MOS einen ausgewogenen und fairen Umgang mit der Geschichte des Nahost-Konfliktes anstreben.

Das Team der Europäischen Janusz Korczak Akademie

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