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28.08.2011

Ein „Gefühl“, das verbindet: Antisemitismus in einer globalisierten Welt

Veranstaltungsreihe der DIG München zu zeitgenössischen Erscheinungsformen des Antisemitismus

Ein „Gefühl“, das verbindet: Antisemitismus in einer globalisierten Welt

Wird in Deutschland über Antisemitismus gesprochen, steht meist die Zeit vor 1945 im Blickpunkt. Wir wollen aufzeigen, dass der Untergang des Nationalsozialismus nicht zum Untergang dieser Geisteshaltung führte und dass sie nicht auf Deutschland oder Europa beschränkt war und ist. Von Oktober 2011 bis Februar 2012 laden wir im ca. 14tägigen Rhythmus zu Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen ein. Gemeinsam mit unseren Referentinnen und Referenten und in Kooperation mit dem Jüdischen Museum München wollen wir darlegen, auf welch verschiedene Weisen antisemitische Vorurteile geäußert und stereotype Vorstellungen reproduziert wurden und werden, wie die Strategien antisemitischer oder antizionistischer Gruppen aussehen und wie diese gesellschaftlich zu verorten sind.
Das bedeutet nicht notwendigerweise, dass all jene, die sich antisemitisch äußern einem gemeinsamen Masterplan folgen. Eine globalisierte Welt lässt es durchaus zu, dass Menschen, die sich nicht kennen und vielleicht auch nicht mögen, den gleichen Gedanken teilen. Das ändert jedoch nichts daran, dass derartige Einstellungen und Weltsichten zu analysieren und entschieden zu kritisieren sind – ohne „Wenn“ und „Aber“.

Das Gesamtprogramm finden Sie hier, näheres zu den einzelnen Veranstaltungen unter "Termine".

Die Veranstaltungen finden im Jüdischen Museum München, St.-Jakobs-Platz 16 statt soweit nicht ein anderer Veranstaltungsort angegeben ist. Beginn 19:30 Uhr.
Eintritt jeweils 6 €/erm. 3 €. Reihenticket für alle Veranstaltungen 30 €/erm. 15 €. Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.