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24.03.2011

„Null-Toleranz für die Verantwortlichen des Terrors“ Pressemitteilung

DIG zeigt sich erschüttert über den Terroranschlag in Jerusalem Berlin. Mit „Trauer, Entsetzen und Fassungslosigkeit“ reagierte der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Reinhold Robbe, auf die jüngsten Nachrichten aus Jerusalem, wo durch eine von offensichtlich islamistischen Terroristen platzierte Bombe eine britische Staatsbürgerin getötet und mindestens 30 Menschen zum Teil schwer verletzt wurden.

Berlin. Mit „Trauer, Entsetzen und Fassungslosigkeit“ reagierte der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Reinhold Robbe, auf die jüngsten Nachrichten aus Jerusalem, wo durch eine von offensichtlich islamistischen Terroristen platzierte Bombe eine britische Staatsbürgerin getötet und mindestens 30 Menschen zum Teil schwer verletzt wurden.


Mit großer Sorge blicke man in diesen Stunden auf die sich zuspitzende Situation in Israel, erklärte Robbe in einer Stellungnahme. Nachdem aufgrund verstärkter Sicherheitsvorkehrungen drei Jahre keine Terroranschläge in Jerusalem zu beklagen gewesen waren, drohe nunmehr die große Gefahr einer Eskalation der Gewalt. Nach dem Mord an einer Siedlerfamilie vor wenigen Tagen und den permanenten Raketenangriffen auf israelische Dörfer und Städte sei dieses brutale Attentat auf unschuldige und wehrlose Zivilisten der furchtbare Höhepunkt in einer Kette gewaltsamer Aggression gegen Israel und seine Bürger. Die menschliche Anteilnahme und unmissverständliche Solidarität allerzivilisierten und demokratischen Kräfte in der Welt müsse jetzt ganz klar auf der Seite der israelischen Opfer dieser Gewaltakte sein. Derartige Gewalttaten seien keine „politisch motivierten Aktionen“, sondern schlichtweg Verbrechen gegen die Menschlichkeit, für die es nur eine Antwort geben dürfe, nämlich: „Null-Toleranz!“, betonte DIG-Präsident Robbe in seiner Erklärung.

Sowohl die Bundesregierung, wie auch die Europäische Union würden in der Pflicht stehen, alle politischen Möglichkeiten auszuschöpfen, um weiteres Blutvergießen im Nahen Osten zu verhindern. Das Thema müsse sofort auf die Tagesordnung des UNO-Sicherheitsrates. Robbe wörtlich: „Die Gewalttaten gegenüber israelischen Zivilisten haben der Welt wieder einmal vor Augen geführt, dass nicht nur in etlichen arabischen Staaten, sondern auch in Israel und den palästinensischen Autonomiegebieten der Frieden alles andere als stabil ist.“
24. März 2011

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