Aktuelles
Ein "Gefühl", das verbindet: Die Vorträge der DIG-Veranstaltungsreihe sind online.
Sämtliche Vorträge der Veranstaltungsreihe "Ein 'Gefühl', das verbindet – Antisemitismus in einer globalisierten Welt" stehen im Downloadbereich zur Verfügung. Zusätzlich finden Sie dort die Aufnahme der Veranstaltung "Krieg oder Frieden" mit Hamed Abdel-Samad.
Antisemitische Gebrauchslyrik
Die "Jüdische Allgemeine" schreibt zu Günter Grass' neuer Lyrik-Offensive gegen Israel, und dem können wir uns nur anschließen: Günter Grass macht sich Sorgen. Sorgen um den Weltfrieden. Denn der ist akut gefährdet. Durch wen? Dreimal dürfen Sie raten: »Jenes Land, in dem seit Jahren ein wachsendes nukleares Potential verfügbar aber außer Kontrolle und keiner Prüfung zugänglich ist.« Wenn Sie jetzt »Iran« sagen, haben Sie verloren. »Jenes Land« ist Israel, dessen Ankündigung, gegen die Teheraner Atompläne eventuell auch militärisch vorzugehen, schuld ist, wenn am »Ende als Überlebende wir allenfalls Fußnoten sind.«
„Erschreckendes Unwissen“: DIG-Präsident Reinhold Robbe kritisiert Günter Grass
Günter Grass hat sich mit seinem Text auf das Feld wohlfeilen Moralgezeters begeben. Selbst ohne Antisemitismus zu unterstellen, gegen den sich Grass in dem „Gedicht“ selbstherrlich verwahrt, kann man doch angesichts solch plumper, primitiver Rhetorik staunen – und sich ärgern.
„Freiheit für Deutschland und Palästina“
Am 24. Februar will der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog den Bethlehemer Pastor Mitri Raheb mit dem Deutschen Medienpreis auszeichnen. Raheb habe sich für die Verständigung von Christen, Juden und Moslems eingesetzt, heißt es in der Begründung. Zahlreiche jüdische Verbände protestieren. Der Antisemit ist auch in Markt Schwaben bei München bestens bekannt.
"In Verantwortung für den Anderen": 60 Jahre Woche der Brüderlichkeit
Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit München veranstaltet vom 11.–18. März die Woche der Brüderlichkeit.
Zum dritten Mal: Jüdische Filmtage in München
Die mittlerweile 3. Jüdischen Filmtage finden vom 4.–7. März im Gasteig statt.
"Raheb ist kein Friedensstifter" Preisverleihung an palästinensischen Theologen heftig umstritten - Pressemitteilung der DIG
Berlin. Die geplante Verleihung des deutschen Medienpreises an den Bethlehemer Pastor Mitri Raheb ist in weiten Teilen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft auf Ablehnung und heftige Kritik gestoßen.
Veranstaltungsreihe zum globalen Antisemitismus erfolgreich beendet.
Erklärung des Vorstands der DIG München zur Veranstaltungsreihe "Ein 'Gefühl', das verbindet – Antisemitismus in einer globalisierten Welt"
3. Jüdische Filmtage in München vom 12. bis 24. Januar 2012
Vom 12. bis 24. Januar 2012 finden im Jüdischen Gemeindezentrum am St.-Jakobs-Platz bereits zum dritten Mal die Jüdischen Filmtage in München statt. Gezeigt werden zwei Dokumentar- und drei Spielfilme.
Antisemitenraten
Der Obermufti des „Aktionsbündnisses gegen die NATO-Sicherheitskonferenz“, Claus Schreer, plädiert in seinem neuen Aufruf für einen proiranischen Kurs. Ein NPD-Funktionär stellt im Münchner Stadtrat am selben Tag den Antrag, Teheran eine Städtepartnerschaft anzubieten. Und einen Tag später veröffentlicht ein Konglomerat aus u.a. Mitgliedern des Bundestages einen Aufruf gegen die Sanktionen gegen den Iran. Ein Ratespiel.
Im Silicon Valley Israels
Nirgends auf der Welt werden so viele erfolgreiche Start-ups gegründet wie in Israel. Was macht die jungen Israelis so gründungsfreudig?
25. Jüdische Kulturtage München, 12.–22. November.
Die Jüdischen Kulturtage München 2011 begehen ihr Jubiläum mit einem Kaleidoskop jüdischer Kulturen
Stellungnahme der DIG zur geplanten Abstimmung in der UN
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft ist besorgt über die gefährliche Zuspitzung der Lage rund um Israel: die Umwälzungen und Unsicherheiten in der arabischen Welt, die Abkehr der Türkei von den gut nachbarschaftlichen Beziehungen und die anhaltende Bedrohung durch den Iran.
Ein „Gefühl“, das verbindet: Antisemitismus in einer globalisierten Welt
Veranstaltungsreihe der DIG München zu zeitgenössischen Erscheinungsformen des Antisemitismus
Israels Mittel(auf)stand bringt in der größten Demonstration der Geschichte Israels fünf Prozent der Gesamtbevölkerung auf die Straße
Seit Wochen reißen die Sozialproteste im Land nicht ab: Studenten, Rentner, Eltern, Ärzte, Lehrer, Sozialarbeiter, alleinerziehende Mütter, aber auch Moshe Normalverbraucher wollen einfach nicht mehr: obwohl die Wirtschaftsdaten Israels außergewöhnlich gut sind, das Wachstum mit fast 5% robust, die Arbeitslosigkeit mit 5,7% ein historisches Tief und die Devisenreserven mit 70 Milliarden USD ein Allzeithoch erreicht haben, die Steuereinnahmen der Regierung weit über den Erwartungen liegen und die Erdgasfunde vor der Küste eine maßgebliche Entspannung in der Energieversorgung versprechen, sind die Lebenshaltungskosten dermaßen horrend, dass auch bei zwei Einkommen pro Familie kaum einer aus den roten Zahlen kommt.
Über den Antisemiten, der für Israel Partei ergreift: Methode Breivik
„Ist’s Wahnsinn auch, so hat es doch Methode“ – so lautet das Shakespeare-Zitat, das vielen jetzt zur unausdenkbar grausamen Tat von Oslo einfallen mag, sobald sie einen Blick in das 1500seitige Manifest des Täters geworfen haben… Von Gerhard Scheit (http://www.hagalil.com/archiv/2011/08/03/breivik-2/
Pressemitteilung "Falsche Freunde"
Am Mittwoch den 20.07.2011 lädt ein sogenanntes Münchner Bündnis gegen Antisemitismus zur Mahnwache gegen eine Mitgliederversammlung der Linkspartei ein. Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass die Deutsch-Israelische Gesellschaft nichts mit dieser Veranstaltung zu tun hat und auch ausdrücklich nicht dazu aufruft.
Das unheilbar gute Gewissen: Die Linkspartei und der Antisemitismus
Seit die beiden Politikwissenschaftler Samuel Salzborn und Sebastian Voigt kürzlich ihren Aufsatz zum Antisemitismus in der Linkspartei vorgelegt haben, hat sich der öffentliche Druck auf eben diese Vereinigung deutlich erhöht – so sehr, dass der Vorsitzende ihrer Bundestagsfraktion, Gregor Gysi, Anfang Juni eine Erklärung mit dem Titel „Entschieden gegen Antisemitismus“ initiierte, die wohl so etwas wie ein Befreiungsschlag sein sollte. „Rechtsextremismus und Antisemitismus haben in unserer Partei heute und niemals einen Platz“, heißt es darin unter Umgehung allerlei semantischer Grundregeln, und: „Wir werden uns weder an Initiativen zum Nahost-Konflikt, die eine Ein-Staaten-Lösung für Palästina und Israel fordern, noch an Boykottaufrufen gegen israelische Produkte noch an der diesjährigen Fahrt einer ‚Gaza-Flottille’ beteiligen.“ Dieser Beschluss sei einstimmig gefasst worden, ließ die Linksfraktion verlautbaren – doch rasch stellte sich heraus, dass dieses Ergebnis nur zustande gekommen war, weil zehn Abgeordnete vor dem Votum die Sitzung verlassen hatten und weitere fünf gar nicht erst erschienen waren.
Israel zu Unrecht vorverurteilt
Zu dem am vergangenen Freitag in der Washington Post veröffentlichten Meinungsartikel von Richard Goldstone erklären Marieluise Beck, Vizepräsidentin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft,und Volker Beck, Sprecher für Menschenrechtspolitik der Grünen:

