Aktuelles
Veranstaltungsreihe zum globalen Antisemitismus erfolgreich beendet.
Erklärung des Vorstands der DIG München zur Veranstaltungsreihe "Ein 'Gefühl', das verbindet – Antisemitismus in einer globalisierten Welt"
3. Jüdische Filmtage in München vom 12. bis 24. Januar 2012
Vom 12. bis 24. Januar 2012 finden im Jüdischen Gemeindezentrum am St.-Jakobs-Platz bereits zum dritten Mal die Jüdischen Filmtage in München statt. Gezeigt werden zwei Dokumentar- und drei Spielfilme.
Antisemitenraten
Der Obermufti des „Aktionsbündnisses gegen die NATO-Sicherheitskonferenz“, Claus Schreer, plädiert in seinem neuen Aufruf für einen proiranischen Kurs. Ein NPD-Funktionär stellt im Münchner Stadtrat am selben Tag den Antrag, Teheran eine Städtepartnerschaft anzubieten. Und einen Tag später veröffentlicht ein Konglomerat aus u.a. Mitgliedern des Bundestages einen Aufruf gegen die Sanktionen gegen den Iran. Ein Ratespiel.
Im Silicon Valley Israels
Nirgends auf der Welt werden so viele erfolgreiche Start-ups gegründet wie in Israel. Was macht die jungen Israelis so gründungsfreudig?
25. Jüdische Kulturtage München, 12.–22. November.
Die Jüdischen Kulturtage München 2011 begehen ihr Jubiläum mit einem Kaleidoskop jüdischer Kulturen
Stellungnahme der DIG zur geplanten Abstimmung in der UN
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft ist besorgt über die gefährliche Zuspitzung der Lage rund um Israel: die Umwälzungen und Unsicherheiten in der arabischen Welt, die Abkehr der Türkei von den gut nachbarschaftlichen Beziehungen und die anhaltende Bedrohung durch den Iran.
Ein „Gefühl“, das verbindet: Antisemitismus in einer globalisierten Welt
Veranstaltungsreihe der DIG München zu zeitgenössischen Erscheinungsformen des Antisemitismus
Israels Mittel(auf)stand bringt in der größten Demonstration der Geschichte Israels fünf Prozent der Gesamtbevölkerung auf die Straße
Seit Wochen reißen die Sozialproteste im Land nicht ab: Studenten, Rentner, Eltern, Ärzte, Lehrer, Sozialarbeiter, alleinerziehende Mütter, aber auch Moshe Normalverbraucher wollen einfach nicht mehr: obwohl die Wirtschaftsdaten Israels außergewöhnlich gut sind, das Wachstum mit fast 5% robust, die Arbeitslosigkeit mit 5,7% ein historisches Tief und die Devisenreserven mit 70 Milliarden USD ein Allzeithoch erreicht haben, die Steuereinnahmen der Regierung weit über den Erwartungen liegen und die Erdgasfunde vor der Küste eine maßgebliche Entspannung in der Energieversorgung versprechen, sind die Lebenshaltungskosten dermaßen horrend, dass auch bei zwei Einkommen pro Familie kaum einer aus den roten Zahlen kommt.
Über den Antisemiten, der für Israel Partei ergreift: Methode Breivik
„Ist’s Wahnsinn auch, so hat es doch Methode“ – so lautet das Shakespeare-Zitat, das vielen jetzt zur unausdenkbar grausamen Tat von Oslo einfallen mag, sobald sie einen Blick in das 1500seitige Manifest des Täters geworfen haben… Von Gerhard Scheit (http://www.hagalil.com/archiv/2011/08/03/breivik-2/
Pressemitteilung "Falsche Freunde"
Am Mittwoch den 20.07.2011 lädt ein sogenanntes Münchner Bündnis gegen Antisemitismus zur Mahnwache gegen eine Mitgliederversammlung der Linkspartei ein. Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass die Deutsch-Israelische Gesellschaft nichts mit dieser Veranstaltung zu tun hat und auch ausdrücklich nicht dazu aufruft.
Das unheilbar gute Gewissen: Die Linkspartei und der Antisemitismus
Seit die beiden Politikwissenschaftler Samuel Salzborn und Sebastian Voigt kürzlich ihren Aufsatz zum Antisemitismus in der Linkspartei vorgelegt haben, hat sich der öffentliche Druck auf eben diese Vereinigung deutlich erhöht – so sehr, dass der Vorsitzende ihrer Bundestagsfraktion, Gregor Gysi, Anfang Juni eine Erklärung mit dem Titel „Entschieden gegen Antisemitismus“ initiierte, die wohl so etwas wie ein Befreiungsschlag sein sollte. „Rechtsextremismus und Antisemitismus haben in unserer Partei heute und niemals einen Platz“, heißt es darin unter Umgehung allerlei semantischer Grundregeln, und: „Wir werden uns weder an Initiativen zum Nahost-Konflikt, die eine Ein-Staaten-Lösung für Palästina und Israel fordern, noch an Boykottaufrufen gegen israelische Produkte noch an der diesjährigen Fahrt einer ‚Gaza-Flottille’ beteiligen.“ Dieser Beschluss sei einstimmig gefasst worden, ließ die Linksfraktion verlautbaren – doch rasch stellte sich heraus, dass dieses Ergebnis nur zustande gekommen war, weil zehn Abgeordnete vor dem Votum die Sitzung verlassen hatten und weitere fünf gar nicht erst erschienen waren.
Israel zu Unrecht vorverurteilt
Zu dem am vergangenen Freitag in der Washington Post veröffentlichten Meinungsartikel von Richard Goldstone erklären Marieluise Beck, Vizepräsidentin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft,und Volker Beck, Sprecher für Menschenrechtspolitik der Grünen:
Wenn wir Israel 1948 anerkannt hätten - von Abd al-Katif al-Mulhim
Erstmals traf ich Palästinenser, als ich in der saudi-arabischen Provinz al-Hasa in die erste Klasse ging. Sie waren von der Grundschule bis zum Gymnasium die Lehrer, die ich am liebsten mochte, die moralischsten und vernünftigsten. Als ich zwischen 1975 und 1979 an der amerikanischen Marineakademie SUNY studierte, las ich viele Bücher über Palästinenser, Araber und Israelis und jeden Artikel, der über die vielen Gelegenheiten veröffentlicht wurde, die die Palästinenser zur Lösung ihres Problems verpassten, vor allem beim Camp-David-Abkommen zwischen Ägypten und Israel. Ich las auch über das Leben der Palästinenser in den USA und anderswo und traf sie. Sie haben Erfolg in jedem Bereich, in dem sie tätig sind. Währenddessen befinden sich die arabischen Staaten in der unteren Hälfte der Rankings zu Erziehung und Entwicklung, und ich frage mich immer wieder: Was wäre geschehen, wenn die Palästinenser und die Araber sich am 14 Mai 1948 mit der Anwesenheit Israels abgefunden und sein Existenzrecht anerkannt hätten? Wäre die arabische Welt stabiler, demokratischer und fortschrittlicher geworden?
„Null-Toleranz für die Verantwortlichen des Terrors“ Pressemitteilung
DIG zeigt sich erschüttert über den Terroranschlag in Jerusalem Berlin. Mit „Trauer, Entsetzen und Fassungslosigkeit“ reagierte der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Reinhold Robbe, auf die jüngsten Nachrichten aus Jerusalem, wo durch eine von offensichtlich islamistischen Terroristen platzierte Bombe eine britische Staatsbürgerin getötet und mindestens 30 Menschen zum Teil schwer verletzt wurden.
DIG ist bestürzt über brutalen Mord an Siedler-Familie
Mit Bestürzung und tiefer Anteilnahme für die Hinterbliebenen der Opfer blicke man in diesen Tagen nach Israel, wo in der Siedlung Itamar bei Nablus mutmaßlich zwei Palästinenser auf brutale Weise eine Siedler-Familie ermordeten. Dies erklärte der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Reinhold Robbe, am Rande einer Konferenz der Evangelischen Kirche in Karlsruhe.
Robbe: „Boykott-Aufruf ist dumm und gefährlich“
Berlin. Nachdem das „Bremer Friedensforum“ zu einem Boykott israelischer Produkte aufrief, hat der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), der ehemalige Wehrbeauftragte Reinhold Robbe, diese Initiative scharf verurteilt. Gleichzeitig forderte Robbe die Entscheidungsträger in Politik, Kirche und Gesellschaft auf, sich ebenfalls in aller Deutlichkeit für eine Rücknahme des Boykott-Aufrufes einzusetzen.
Anti-Defamation-League-Preis an Dr. Matthias Küntzel verliehen
Zur Verleihung des „Paul Ehrlich - Günther Schwerin Human Rights Award“ der Anti Defamation League (ADL) an Dr. Matthias Küntzel am 11.2.2011 in Palm Beach, Florida.
Tal der Wölfe: Eine Reinkarnation von Veit Harlan?
Ab dem 27. Januar soll der türkische Film „Tal der Wölfe – Palästina“ in über zwanzig Ländern im Kino gezeigt werden. Es handelt sich hier primär um einen antisemitischen Propaganda-Film, worin Israel und die israelischen Verteidigungskräfte als blutrünstig und verbrecherisch dargestellt werden.
Dann bin ich halt ein Antisemit
Moshe Zuckermann stellte Mitte Dezember sein medial wenig beachtetes Buch, „‘Antisemit!‘ Ein Vorwurf als Herrschaftsinstrument“, im Münchner Gasteig vor. Am Samstag beantwortete er die noch offenen Fragen in Anwesenheit eines durchgeknallten Kaffeekränzchens im EineWeltHaus.

